Welche Aufgaben täglich, wöchentlich, monatlich und seltener anfallen, zeigt die Tabelle. Sie ist ein Startpunkt für eine Wohnung mit zwei bis vier Personen. Mit Hund, Katze oder kleinen Kindern saugst du wahrscheinlich öfter. Wer allein in einer kleinen Wohnung lebt, kommt bei manchen Aufgaben mit dem halben Rhythmus aus.
| Wie oft | Aufgaben |
| Täglich | Geschirr spülen oder Spülmaschine ausräumen, Arbeitsflächen und Herd abwischen, kurz aufräumen, Müll kontrollieren |
| Wöchentlich | Staubsaugen, Böden wischen, Bad putzen (WC, Waschbecken, Dusche), Staub wischen, Handtücher wechseln, Kühlschrank ausmisten, Altpapier und Glas wegbringen |
| Alle zwei Wochen | Bettwäsche wechseln |
| Monatlich | Backofen und Mikrowelle reinigen, Kühlschrank auswischen, Spiegel und Glastüren putzen, Abflüsse reinigen, Flusensieb und Dichtung der Waschmaschine säubern |
| Alle drei bis sechs Monate | Fenster putzen, Matratze absaugen und wenden, Heizkörper abwischen, Schränke von oben abwischen |
Genau diese Aufteilung steht zum Abhaken im Monats-Putzplan, den du als PDF herunterladen kannst.
Putzplan erstellen in fünf Schritten
- Schreib eine Woche lang auf, was im Haushalt anfällt. Auch Kleinkram wie Blumen gießen oder Pfandflaschen wegbringen, genau der wird sonst übersehen.
- Leg für jede Aufgabe fest, wie oft sie nötig ist. Die Tabelle oben hilft beim Einschätzen.
- Schätz grob, wie lange jede Aufgabe dauert. Das Bad braucht in einer normalen Wohnung eher 20 bis 40 Minuten, den Müll rausbringen zwei. Wer nur zählt, wie viele Aufgaben jemand hat, verteilt schnell unfair.
- Verteil nach Zeit und Vorlieben. Wer gern kocht, übernimmt vielleicht die Küche und jemand anderes dafür das Bad. Aufgaben, die niemand mag, wechseln jede Woche.
- Schaut nach vier Wochen gemeinsam drauf. Was nie abgehakt wurde, steht meistens im falschen Rhythmus im Plan. Dann ändert ihr den Plan, statt euch zu streiten.
Wie teilt man den Putzplan in der WG fair auf?
In WGs funktionieren zwei Modelle gut. Bei der Rotation wechseln die Bereiche jede Woche, so macht jede Person auch mal das Bad. Bei festen Zuständigkeiten behält jede Person ihren Bereich. Das passt, wenn ihr unterschiedlich viel zu Hause seid und offen darüber redet.
Ein paar Regeln sparen viele Diskussionen:
- Der Plan gilt nur für Küche, Bad, Flur und andere Räume, die alle nutzen. Das eigene Zimmer ist Privatsache.
- Wer tauscht, trägt den Tausch sofort auf dem Plan ein.
- Putzmittel und Müllbeutel kommen aus einer gemeinsamen Kasse.
- Bleibt etwas liegen, sprecht es beim nächsten gemeinsamen Abendessen an und nicht per Zettel an der Tür.
Ehrlich gesagt hilft kein Plan, wenn eine Person grundsätzlich nicht mitmacht. Dann braucht es ein Gespräch und keine neue Tabelle.
Welche Aufgaben können Kinder übernehmen?
Als grobe Orientierung, denn jedes Kind ist anders:
| Alter | Aufgaben |
| 2 bis 3 Jahre | Spielzeug in Kisten räumen, Schmutzwäsche in den Korb werfen |
| 4 bis 5 Jahre | Tisch decken, Socken sortieren, Pflanzen gießen |
| 6 bis 8 Jahre | Bett machen, Tisch abräumen, Staub wischen, eigenes Zimmer aufräumen |
| 9 bis 12 Jahre | Staubsaugen, Spülmaschine ausräumen, Müll rausbringen |
| Ab 13 Jahren | Bad putzen, eigene Wäsche waschen, einfache Gerichte kochen |
Plan bei Kindern mehr Zeit ein und lob das Mitmachen, auch wenn das Ergebnis noch schief ist. Aufgaben mit einem sichtbaren Ende, etwa ein leerer Wäschekorb, klappen bei Kleinen besser als „Zimmer aufräumen“.
Einen Plan zum Ausmalen für Kinder und eine Übersicht, wer im ganzen Haushalt wofür zuständig ist, findest du in der Haushaltsplan-Vorlage.
In welcher Reihenfolge putzt man am besten?
Die Faustregel lautet von oben nach unten und von trocken zu nass.
- Erst aufräumen, damit Flächen und Böden frei sind.
- Reiniger in WC und Dusche geben und einwirken lassen, während du den Rest machst.
- Staub wischen, und zwar von den Schränken nach unten.
- Staubsaugen.
- Zum Schluss nass wischen, vom hintersten Winkel Richtung Tür.
Putzplan auf Papier oder in der App?
Papier reicht völlig, wenn alle den Kühlschrank jeden Tag sehen und sich die Aufgaben selten ändern. Schwierig wird es, wenn jemand viel unterwegs ist, die Zuständigkeiten jede Woche wechseln oder niemand an den Plan denkt.
Dafür gibt es die Aufgaben in Homzie. Du legst wiederkehrende Aufgaben einmal an und weist sie einer Person zu, die App erinnert rechtzeitig daran. Alle im Haushalt sehen, was offen ist und was schon erledigt wurde. Homzie gibt es für iPhone und Android, die Grundfunktionen sind kostenlos.
Häufige Fragen zum Putzplan
Was sollte man täglich, wöchentlich und monatlich putzen?
Täglich: Geschirr, Arbeitsflächen und Herd, kurz aufräumen. Wöchentlich: staubsaugen, wischen, Bad putzen, Staub wischen und Handtücher wechseln. Monatlich: Backofen, Mikrowelle, Kühlschrank, Spiegel und Abflüsse. Fenster, Matratze und Heizkörper sind etwa alle drei bis sechs Monate dran.
Wie sieht ein guter Putzplan pro Woche aus?
Er passt auf ein Blatt und zeigt für jede Aufgabe, wer zuständig ist und an welchem Tag sie erledigt wurde. Tägliche Aufgaben wie Geschirr und Müll stehen oben, wöchentliche wie Bad, Staubsaugen und Wischen darunter. Halte die Liste kurz, sonst schaut nach zwei Wochen niemand mehr drauf.
Wie kann ich kostenlos einen Putzplan erstellen?
Am schnellsten mit einer der Vorlagen auf dieser Seite: PDF herunterladen, ausdrucken, Namen eintragen. Wenn du den Plan lieber auf dem Handy hast, legst du die Aufgaben in einer App wie Homzie an. Die Grundfunktionen sind kostenlos.
Wie oft sollte man das Bad putzen?
Einmal pro Woche gründlich reicht in den meisten Haushalten. Waschbecken und WC wischst du zwischendurch kurz ab, vor allem wenn mehrere Leute das Bad benutzen.
Kann ich die Vorlagen am Computer ausfüllen?
Nein, die PDFs sind zum Ausdrucken gedacht. Für eigene Aufgaben gibt es auf jedem Plan leere Zeilen. Du darfst die Vorlagen kostenlos ausdrucken und weitergeben.